Granit und Steine
Steine: Granit
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Die Bezeichnung Granit-Stein kommt vom italienischen Wort granito, was übersetzt soviel wie gekörnt bedeutet. Es handelt sich bei Granit um ein massives magmatisches Tiefengestein welches verhältnismäßig grobe Kristalline enthält. Granitsteine sind aber auch reich an Quarz, Feldspäten und dunklen Mineralen wie Glimmer.
Granitsteine sind besonders durch ihre Härte, der Widerstandskraft und der guten Wetterfestigkeit vielfältig einsetzbar. Sogenannte Granitplatten finden häufig im Außenbereich Anwendung für Wege. Auch im Innenbereich werden Granitsteine häufig zum Fliesen verwendet, egal ob im privaten oder im geschäftlichen Umfeld.
Die Entstehung von Granit ist durch das Erstarren von Gesteinsschmelzen innerhalb der Erdkruste zu erklären. Die Gesteinsschmelzen werden auch als Magma bezeichnet. Üblicherweise findet diese Erstarrung in einer Tiefe von mehr als 2 km statt. Der Vorgang ist nicht mit den sogenannten vulkanischen Gesteinen zu verwechseln, bei diesen dringt das Magma bis an die Erdoberfläche wo anschließend die Erstarrung stattfindet. Granit dagegen ist ein Plutonit, also ein Tiefengestein. Ein Gestein welches nicht als Granit bezeichnet werden kann, da es weniger als 2 km unter der Erdoberfläche erstarrt, wird übrigens als Subvulkanit oder als Übergangsmagmatit bezeichnet. Eine andere alternative Bezeichnung lautet Ganggestein.
Granite entstehen häufig nicht aus flüssigem Material, sondern aus aufgeschmolzenen Material aus der unteren Erdkruste. Hierzu sind entsprechende Magmatkammern notwendig die im Laufe von 10 bis 15 Millionen Jahren entstanden sind.
Nachdem das Granit unterhalb der Erdoberfläche erstarrt ist muss das Granit an die Erdoberfläche gelangen. Dies geschieht durch Bewegung der Erdkruste und durch Abtragung der oberen Schichten. Das Granit kann sich dabei noch verändern durch sogenannte hydrothermale oder tektonische Prozesse.